Das erste Jahrbuch ‹z’Rieche› erschien 1961. Initiant war der Buchhändler und Verleger Theo Schudel, als Herausgeber wirkte der Verkehrsverein. Die Idee für das Jahrbuch fiel in eine Zeit, in der sich Riehen gegenüber Basel und dem Kanton Basel-Stadt vermehrt als eigenständige Gemeinde positionierte. Die Bevölkerung hatte sich seit Kriegsende mehr als verdoppelt. Neue Quartiere waren entstanden und das Zentrum des Dorfes, statistisch gesehen eine Stadt, bekam ein völlig anderes Aussehen. Gleichzeitig mit dem Verschwinden des ‹alten Riehens› entstand der Wunsch, die Erinnerung daran für die Nachwelt festzuhalten. Die Idee zum Riehener Jahrbuch wurde in enger Anlehnung ans Basler Stadtbuch entwickelt. Seine Gründer verfolgten das Ziel, Neuzuzüger und Alteingesessene über ein gemeinsames Interesse an ihrem Wohnort und seiner Geschichte näher zusammenzubringen. Rückblenden in die Vergangenheit sollten zudem den Blick für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft der Gemeinde schärfen. Auf diese Weise ist ein umfangreiches Textkorpus zu Riehen entstanden, das stetig weiter wächst. Seit 2011 ist es zu einem grossen Teil auch online greifbar. Seit 1989 gibt Stiftung ‹z’Rieche› das Jahrbuch heraus, die zu diesem Zweck gegründet wurde. Sie wird von der Einwohnergemeinde Riehen getragen.

Eine Idee nimmt Gestalt an (1981)
Ein Buch und ein Dorf als Spiegelbild des tiefgreifenden Wandels (2000)



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