2014

Wohnstube der Gläubigen statt Sakralraum


Stefan Hess




Vor 50 Jahren, am 13. September 1964, wurde die Kornfeldkirche eingeweiht. Damit erhielt der damals immer stärker besiedelte südliche Teil der Gemeinde Riehen ein Gemeindezentrum. Die architektonisch bedeutende Anlage, die neben dem eigentlichen Kirchenraum und dem Pfarrhaus einen Gemeindesaal, ein Unterrichtszimmer und einen Jugendraum umfasst, wird bis heute intensiv genutzt.


In der Zwischenkriegszeit entstanden südlich des Riehener Dorfkerns laufend neue Wohnüberbauungen. 1937 erhielt die Kirchgemeinde Riehen-Bettingen zur Betreuung dieses Gemeindegebiets einen zweiten Pfarrer. Die Gottesdienste fanden zunächst im 1934 erbauten Vereinshaus des Christlichen Vereins junger Männer (CVJM) an der Kornfeldstrasse, später auch im 1957 eingeweihten Andreashaus am Keltenweg statt, das dem 1956 bewilligten dritten Gemeindepfarrer als Domizil diente.


Baugeschichte

Bereits 1935 hatte die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt (ERK BS) an der Ecke Kornfeldstrasse / Vierjuchartenweg ein Grundstück erworben.1 1952 konstituierte sich ein Bauverein mit dem Ziel, Geld für den Bau eines Kirchgemeindehauses zu sammeln. Ende November 1958 erteilte die ERK BS den Architekten Werner Max Moser (1896–1970), Benedikt Huber (*1928), Walter Senn (1906–1983) sowie Walter Wurster (*1927) und Hans-Ulrich Huggel (*1925) den Auftrag, Vorprojekte auszuarbeiten. Das Raumprogramm sah neben dem Gottesdienstraum mit 350 Plätzen einen Gemeindesaal mit 120 Plätzen, ein Unterrichtszimmer für 40 bis 50 Schüler, eine Sakristei, eine Teeküche, einen Turm mit drei Glocken und ein Pfarrhaus vor.2


Die Jury, die Anfang Juni 1959 tagte, empfahl das Projekt des Zürcher Architekten Werner Max Moser aus der Zürcher Bürogemeinschaft Haefeli, Moser, Steiger zur Ausführung. Im Lauf der Weiterbearbeitung der Pläne wurde das Raumprogramm mehrfach verändert: Im Untergeschoss kamen ein Jugendraum und – aufgrund neuer Vorschriften – eine Luftschutzanlage hinzu. Aus Kostengründen mussten das Volumen des Pfarrhauses reduziert und bei der Einrichtung des Kirchenraums Abstriche gemacht werden. 


Im Mai 1961 bewilligte die Synode den Baukredit, sodass am 4. April 1962 mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte. Nach dem Aufrichtfest am 30. August 1963 zogen sich die Arbeiten nochmals über ein Jahr hin, bis die Kirche am 13. September 1964 eingeweiht werden konnte. Die Bauabrechnung des Architekturbüros vom 31. März 1965 wies Gesamtkosten in der Höhe von Fr. 2 402 689.80 aus. Die Kirchgemeinde Riehen-Bettingen steuerte einen Betrag von Fr. 127 531.— für Orgel, Glocken und Turmuhr bei, während die ERK BS die restlichen Kosten übernahm.


Die Gesamtanlage — «ein organischer Bestandteil des Quartiers»

Wie die Tituskirche und die Gellertkirche in Basel, die im gleichen Jahr eingeweiht wurden, ist die Kornfeldkirche ein Gemeindezentrum, dem neben dem Abhalten von Gottesdiensten noch weitere Aufgaben zugedacht sind. Den Mittelpunkt der Anlage bildet nicht der eigentliche Kirchenraum, sondern ein zur Strasse hin offener Hof, um den sich alle Baukörper gruppieren. Vorbild für diese Grunddisposition war vermutlich der 1905–1908 erbaute Unity Temple in Oak Park bei Chicago von Frank Lloyd Wright (1867–1959), in dessen Büro Werner Max Moser während seines USA-Aufenthalts 1923–1926 gearbeitet hatte. Bereits 1924 bezeichnete Moser in einem Brief an seinen Vater Karl Moser (1860–1936), in dem er dessen Entwurf für die Antoniuskirche in Basel kritisierte, Wrights kirchlichen Mehrzweckbau als mustergültig.3 Auch die von ihm entworfene Neuapostolische Kirche in Genf (1947–1950) und sein nicht ausgeführter Entwurf für eine Kirche im Suteracher (1967) in Zürich-Altstetten zeigen deutliche Anklänge an den Unity Temple.4


Anders als Wright in Oak Park setzte Moser – als «Zeichen einer in die Gemeinde ausstrahlenden christlichen Ideenwelt»5 – mit dem freistehenden, 36 Meter hohen Turm in Sichtbeton, der die offene Hofseite gegen die Strasse markiert, einen weithin sichtbaren Akzent. Die Krone besteht aus senkrecht in den schlanken Korpus eingelassenen Betonscheiben. Mit dieser plastischen Turmgestaltung, die von Zeitgenossen auch als Kornähre gedeutet wurde, erwies Moser einem anderen berühmten Architekten die Reverenz, nämlich Alvar Aalto (1898–1976) beziehungsweise der von diesem entworfenen Vuoksenniska Kirche in Imatra, Finnland, die 1958 eingeweiht und im August 1959 in einer Schweizer Architekturzeitschrift vorgestellt wurde.6 Mit der Freistellung des Turms knüpfte Moser gleichzeitig an die in den 1930er-Jahren zuerst im katholischen Kirchenbau wiederbelebte Tradition des ‹Campanile› an, der in Riehen mit dem Turm der 1950 geweihten St. Franziskuskirche von Fritz Metzger (1898–1973) eine für viele nachfolgende Bauten vorbildhafte Ausformung erfahren hatte.7


Moser beabsichtigte jedoch keineswegs, mit dem Neubau die umgebende lockere Wohnbebauung zu dominieren; für ihn war die Kornfeldkirche vielmehr «ein organischer Bestandteil des Quartiers, dem sie dient»8; sie «soll zwar eine Heimstätte intensiven kirchlichen Lebens werden, jedoch ohne sich damit nach aussen brüsten zu wollen».9 Tatsächlich fügt sich der aus unterschiedlich hohen Baukörpern bestehende Komplex, dem ein Modul von 3 Metern zugrunde liegt, auch massstäblich gut in die umliegende Bebauung ein. Vier grosse, asymmetrisch gestaffelte Satteldächer mit gleicher Neigung geben dem Ensemble ein einheitliches Gepräge. Das zur Strasse hin weit herunter reichende Eternitdach, dessen Neigung beim Gottesdienstraum mittels Betonsparren bis zum Boden fortgesetzt wird, evoziert die im Kirchenbau der Nachkriegszeit beliebte Zeltmetapher.10 Die im Moser-Nachlass erhaltenen Skizzenbestände zeigen, dass das äus-sere Erscheinungsbild des Ensembles nicht von Werner Max Moser selbst, sondern von seinem Büromitarbeiter André M. Studer (1926–2007) entwickelt worden war.11 Dies beweist «das übergeordnete und später ausschliessliche Interesse Mosers am reformierten Kirchenraum», während die Aussengestaltung für ihn zweitrangig war.12 


Der Innenraum – eine «Wohnstube der Gläubigen»

Wie auch bei den meisten Kirchen Hermann Baurs (1894–1980) durchschreitet der Besucher der Kornfeldkirche einen längeren, mit mehreren Richtungswechseln verbundenen Vorbereitungsweg. Zuerst erreicht er, von der Kreuzung Kornfeldstrasse / Vierjuchartenweg kommend, über wenige Stufen den Vorhof, über den er in eine gedeckte Halle gelangt. Rechts vom Eingang ins Foyer befindet sich ein Betonrelief von Johannes Burla (*1922), das in abstrahierender Form Ähren darstellt – es ist das einzige Bildwerk überhaupt an einer von Werner Max Moser entworfenen Kirche. Vom geräumigen Foyer aus erschliessen sich mit Ausnahme des Pfarrhauses alle übrigen Räume des Komplexes: der Kirchenraum, der Gemeindesaal, das Unterrichtszimmer und der Jugendraum im Untergeschoss. Betritt der Besucher den Gottesdienstraum, so muss er sich zuerst um 90 Grad nach links wenden, um entlang einer Brüstung in die Seitenmitte und nach einer weiteren 90-Grad-Drehung auf die mittlere Verteilerebene im eigentlichen Kirchenraum zu gelangen. In der schräg gegenüberliegenden Raumecke befindet sich die Kanzel, gegen die auf zwei Seiten ansteigende Sitzreihen ausgerichtet sind.


Diese auf das liturgische Zentrum hin ausgerichtete Organisation ist ein traditionelles Konzept des reformierten Kirchenbaus, das im späten 19. Jahrhundert erneuert und seit den 1950er-Jahren namentlich von Otto H. Senn (1902–1993) in Schriften und nicht ausgeführten Projekten auch für moderne evangelische Kirchen propagiert wurde.13 Wie folgende Aussagen anlässlich der Einweihung der Kornfeldkirche zeigen, hatte sich Moser Senns Auffassung zu eigen gemacht: «Der Kirchenraum umfasst den Kreis der Gemeinde. Der Pfarrer schliesst ihn; er ordnet sich ihr ein; er ist ihr Lehrer und Berater, nicht mehr der absolute Diktator».14 Die klar ausgedrückte Absage an jeglichen Machtanspruch der Kirche war für Moser ein zentrales Anliegen; er verstand folglich den Kirchenraum «eher als Wohnstube der Gläubigen oder derjenigen, die den Glauben suchen».15 Zur ‹Verwohnlichung› des Kirchenraums trägt vor allem die ausgiebige Verwendung von Tannenholz bei, doch ging Moser nicht so weit wie Walter Wurster und Hans-Ulrich Huggel in der 1958 eingeweihten reformierten Kirche in Bottmingen, die ursprünglich ganz mit Holz ausgekleidet war.16 Ein traditionelles Element des reformierten Kirchenbaus ist dagegen die in Sichtbeton gehaltene Empore an der Rückwand, die dazu bestimmt ist, zusätzliche Sitzplätze in möglichst geringer Entfernung zur Kanzel und zum Abendmahlstisch anzubieten.


Über den Kirchenraum spannt sich das offene Satteldach, das oberhalb der Empore bis auf eine Höhe von 9 Metern ansteigt und dann in steilerem Winkel wieder abfällt. Über einem verputzten Mauersockel befinden sich an den beiden Giebelseiten durch vertikale Holzlamellen gegliederte, bis zur Decke reichende Fenster, durch die viel Tageslicht ins Kircheninnere strömt. Durch eine Deckenöffnung fällt zusätzliches Licht in den vorderen Teil des Raumes. Hier befindet sich gegenüber der Kanzel die von der Firma Orgelbau Th. Kuhn in Männedorf erbaute Orgel mit 21 Registern.17


Die besondere Sorgfalt, die der Architekt auf die Gestaltung des Innenraums verwendet hat, zeigt sich nicht nur an der geschickten Materialisierung, sondern auch im Mobiliar. Auf diesem Gebiet hatte Moser, der 1931 zu den Gründern der Einrichtungsfirma Wohnbedarf AG gehörte, vor allem in jüngeren Jahren Erfahrung gesammelt. Das zeigt sich etwa an den aus Betonsockeln mit integrierter Heizung, Metallträgern und Holzbrettern zusammen-gesetzten Bänken oder den aus drei ineinandergefügten Metallzylindern gebildeten Deckenlampen, die möglicherweise durch die 1953 lancierte ‹Wall Lamp A910› von Alvar Aalto angeregt sind.


Die Ostseite lässt sich mittels einer hölzernen Schiebewand zum anschliessenden Gemeindesaal hin öffnen. Ursprünglich sah Moser hier eine versenkbare Wand vor, die aber aus Kostengründen nicht realisiert wurde. Eine solche Erweiterungsmöglichkeit des Kirchenraums kennen seit den 1930er-Jahren viele reformierte und katholische Kirchen.18 Die von Moser gewählte Lösung ist aber insofern aussergewöhnlich, als der Kirchenraum nicht nach hinten oder zur Seite, sondern nach vorne erweitert werden kann. Auf diese Weise ist die Kanzel bei gemeinsamer Benutzung der beiden Räume auf drei Seiten von Sitzreihen umgeben, womit das von Moser verwendete Bild des von der Gemeinde gebildeten Kreises erst richtig zum Tragen kommt. 


Der Gemeindesaal, der von Anfang an nicht nur für kirchliche Zusammenkünfte im engeren Sinne, sondern auch für kulturelle und soziale Aktivitäten konzipiert war, ist wie der Kirchenraum bis zum First offen. An der Ostseite öffnen ihn niedrige Fenster zum anschliessenden Garten. Zusätzliche Beleuchtung erfährt er durch eine Fensterreihe, die in die steilere Dachschräge eingelassen ist. Dieses Motiv, das sich auch in anderen Räumen der Kornfeldkirche findet, war wohl durch eine ähnliche Lösung im 1937 fertiggestellten Wohn- und Atelierhaus Taliesin West in Scottsdale angeregt, das der von Moser zeitlebens verehrte Frank Lloyd Wright für sich selbst entworfen hatte.19

Auch der Gemeindesaal zeichnet sich durch ein geschicktes Arrangement verschiedener Materialien aus. Der Charakter einer Wohnstube wird hier und im Unterrichtszimmer zusätzlich unterstrichen durch einen Parkettboden, weshalb Pfarrer Theophil Hanhart in seiner Einladung zur Einweihung der Kirche die Damen dazu aufforderte, «der neuen Mode zu folgen und Schuhe ohne Bleistift-absätze zu tragen».20


Würdigung

Die Kornfeldkirche vertritt innerhalb der Schweizer Kirchenarchitektur der Nachkriegszeit eine gemässigte Moderne, bei der nur bedingt aktuelle Strömungen aufgegriffen wurden. Vom mächtigen, irritierenden Einfluss der 1950–1955 nach Plänen von Le Corbusier (1887–1965) entworfenen Wallfahrtskapelle in Ronchamp, der zum Teil auch den reformierten Kirchenbau erfasste, ist im ganzen Baukomplex nichts zu spüren. Nur in der von André M. Studer als Vertreter einer jüngeren Architektengeneration geprägten Aussengestaltung fand mit dem Motiv des Zeltdachs auch der zeitgenössische Architekturdiskurs seinen Niederschlag. Ansonsten greift der Bau auf Lösungen zurück, die Moser bereits in früheren Projekten erprobt hatte. In einem Manuskript vom 8. März 1961 bezeichnet Moser die von ihm entworfene, 1941 fertiggestellte reformierte Kirche Altstetten als «die Kirche im Hintergrund» für die Anlage in Riehen.21 In der inneren Organisation des Kirchenraums griff er Lösungen auf, die er bei der Neuapostolischen Kirche in Genf und im nicht ausgeführten Wettbewerbsentwurf für die reformierte Kirche in Zürich-Witikon (1950) entwickelt hatte. 


Obwohl Mosers Entwurf somit alles andere als progressiv modern war, begegneten ihm manche Gemeindemitglieder anfänglich mit Skepsis. Am 16. Februar 1963 reagierte ein Einsender in der ‹Riehener Zeitung› auf den Vorwurf, dass sich «gewisse Kreise der Intelligenz» nicht an der Sammlung für das neue Gotteshaus beteiligten, mit der Erklärung: «Die neue Kornfeldkirche (nach den Plänen) in ihrer nüchternen, kalten, nichtssagenden Bauart scheint zu einer [...] feierlichen Stimmung sehr wenig beizutragen. Hier liegt wohl ein Grund der Zurückhaltung anlässlich der Sammlung für diese Kirche.» Daneben wurden auch Vorbehalte gegenüber dem freistehenden Turm geäussert. Noch zur Eröffnung schrieb Pfarrer Gottlieb Wieser, der 1937–1954 das südliche Gemeindegebiet betreut hatte: «Vielen ist ein solcher Bau noch fremd; für sie ist die rechte Kirche immer noch ein feierlicher Raum mit einem Turm, wie es früher war.»22


Bei der Mehrheit der Gemeindemitglieder scheint aber der neue Kirchenbau – will man den Stellungnahmen des zuständigen Pfarrers Hanhart Glauben schenken – gros-sen Anklang gefunden zu haben. Dazu beigetragen haben dürften neben dem auf verschiedene Nutzungen ausgelegten Raumprogramm und den sorgfältig durchgearbeiteten Details auch die starke Berücksichtigung des Riehener Gewerbes bei den Bauarbeiten und vor allem Hanharts persönlicher Einfluss. Der Pfarrer stand als Jurymitglied Mosers Entwurf von Anfang an sehr positiv gegenüber und pflegte mit dem Architekten in der Planungs- und Bauphase einen intensiven Kontakt, der – wie er sich später an Mosers Abdankung äusserte – «oft enger und besser war, als es der sehr zentralistischen Kirchenobrigkeit von Basel gefiel».23


Im Lauf der Zeit haben sich die Bedürfnisse der Gemeindemitglieder stetig gewandelt: Die in den Anfangsjahren starke Nutzung durch Jugendgruppen ging zurück, während Angebote für Betagte und Familien immer wichtiger wurden.24 Dank einem differenzierten Raumangebot kann aber die Kornfeldkirche ihre Funktion als multifunktionales Zentrum des Gemeindekreises auch 50 Jahre nach ihrer Fertigstellung vollumfänglich erfüllen. An baulichen Anpassungen ist einzig die Vergrösserung der Teeküche auf Kosten der Garderobe zu erwähnen. Überdies mussten 1999 der Glockenturm saniert und 2004 Schäden durch ein Unwetter behoben werden.


Bereits einen Monat nach der Einweihung der Kirche äus-serte Moser seine Befriedigung darüber, dass die Kirche «von dem ausübenden Pfarrer und der Gemeinde als ihr Haus so in Besitz genommen» worden sei, «wie sich der Architekt die Auswirkung des kirchlichen Lebens vorgestellt hat».25 An Gottesdiensten verhalten sich indes die Besucherinnen und Besucher nicht ganz so, wie es von Moser intendiert war: Ausser bei Grossanlässen bleiben die vor der Orgel angeordneten Bankreihen meist unbesetzt. Durch diese einseitige Benutzung der Bänke erhält die Kirche eine Längsorientierung, die der Architekt durch seine Raumdisposition eigentlich verhindern wollte. In der ihr vom Bauherrn und vom Architekten gleichermas-sen zugedachten Rolle als Ort der Gemeinschaft und der Begegnung hat sich die Kornfeldkirche, die 2002 ins kantonale Inventar der schützenswerten Bauten aufgenommen wurde, aber bis heute bewährt.


1 Für das Folgende vgl. vor allem Johannes Stückelberger: Die Kornfeldkirche in Riehen, Bern 2004 (Schweizerische Kunstführer GSK, Serie 76, Nr. 760). 

2 Archiv der ERK BS, J 15.101.

3 Ernst Strebel: Entscheide im Entwurfsprozess. Betrachtungen mit Skizzen und Plänen aus dem Nachlass von Karl Moser, in: Die Antoniuskirche in Basel. Ein Hauptwerk von Karl Moser, Basel 1991, S. 53–77, hier S. 56.

4 Peter Omahen: Werner M. Moser. Sein Beitrag zum reformierten Kirchenbau in der Schweiz, Abschlussarbeit im Nachdiplomkurs ‹Geschichte und Theorie der Architektur›, Typoskript, Zürich 1994.

5 Antworten von Werner Max Moser auf Fragen eines Reporters zum Bau der Kornfeldkirche, 22.10.1964, Archiv des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur, ETH Zürich (gta Archiv), 100-0303 (5) (Nachlass Haefeli Moser Steiger).

6 Walter Moser: Lutherische Kirche in Imatra, Finnland, in: Werk, Jg. 46, 1959, Heft 8, S. 289–293.

7 Fabrizio Brentini: Bauen für die Kirche. Katholischer Kirchenbau des 20. Jahrhunderts in der Schweiz, Diss. Zürich, Luzern 1994, S. 118.

8 Werner Moser: Wandlungen im reformierten Kirchenbau in den letzten hundert Jahren, in: z’Rieche 1965, S. 45–50, hier S. 49.

9 Manuskript eines Vortrags zur Einweihung der Kornfeldkirche am 13. September 1964, gta Archiv, 100-0303 (27); abgedruckt in: Evangelische Woche, 18.9.1964. 

10 Vgl. François Maurer: Baugeschichte, in: Riehen. Geschichte eines Dorfes, Riehen 1972, S. 215–266, hier S. 259; Heinz Horat: Der Kirchenbau in der Schweiz zwischen dem ersten und dem zweiten Vatikanischen Konzil, in: Zeitschrift für schweizerische Kirchengeschichte, Jg. 84, 1990, S. 95–107, hier S. 102; Brentini, Bauen für die Kirche, S. 54.

11 Vgl. Michael Hanak: André M. Studer – Auf der Suche nach Harmonie, in: archithese, Jg. 37, 2007, Heft 4, S. 86–90, hier S. 88.

12 Omahen, Werner M. Moser, S. 42; Hervorhebung im Original.

13 Vgl. Otto H. Senn: Der reformierte Kirchenbau gestern und heute, in: Schweizerische Bauzeitung, Jg. 72, 1954, Heft 16, S. 215–223; ders.: Evangelischer Kirchenbau im ökumenischen Kontext. Identität und Variabilität – Tradition und Freiheit, Basel 1983.

14 Riehener Zeitung, 18.9.1964.

15 Moser, Wandlungen, S. 49.

16 Vgl. Werk, Jg. 46, 1959, Heft 8, S. 287f.; Johannes Stückelberger: Wie nehmen Kunstschaffende Kirche wahr? Aktuelle künstlerische Neugestaltungen von reformierten Kirchen in der Schweiz, in: Christoph Sigrist (Hg.): Kirchen Macht Raum. Beiträge zu einer kontroversen Debatte, Zürich 2010, S. 141–166, hier S. 150.

17 Vgl. Nikolaus Cybinski: 13 Klangwelten, in: z’Rieche 2005, S. 65–74, hier S. 68.

18 Brentini, Bauen für die Kirche, S. 226; Anke Köth: Kirche zwischen Feier und Alltag. Christlicher Sakralbau im 20. Jahrhundert im Aargau. Teil 2: ab 1950, in: Argovia 2012, S. 8–44, hier S. 34.

19 Nicole Caminada: Kornfeldkirche, Kornfeld-strasse 51, Riehen, in: Sonja Hildebrand, Bruno Maurer, Werner Oechslin (Hg.): Haefeli, Moser, Steiger. Die Architekten der Schweizer Moderne, Zürich 2007, S. 411–415 (Kat.-Nr. 255).

20 Riehener Zeitung, 11.9.1964.

21 Zitiert nach Omahen, Werner M. Moser, S. 34.

22 Riehener Zeitung, 11.9.1964; Hervorhebung im Original.

23 Zitiert nach Schweizerische Bauzeitung, Jg. 90, 1972, Heft 35, S. 833.

24 Vgl. Riehener Zeitung, 8.9.1989.

25 gta Archiv, 100-0303 (5).



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